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Euro-Youngstar Randori in
Alfeld: Lukas Siebel für EM nominiert
Alle
Jahre wieder trifft sich am langen Wochenende um Christi
Himmelfahrt der Kumite-Nachwuchs des DKV in
Niedersächsischen Alfeld, um sich unter Anleitung der
Bundestrainer und mit immer wechselnden Trainingspartnern zu
messen. Diese Maßnahme dient besonders der Stärkung der
Psyche und Physis und auch die Durchhaltefähigkeit und
Willenskraft werden geschult
Aus dem RKV war in diesem Jahr auch der 16-jährige Lukas
Siebel vom KSV Wirges am Start.
Nach dem Einchecken gegen 16:00h mussten die Sportler
bereits am Abend um 18:00h zum ersten Randori in die Halle,
um dann nach mehrstündiger ‚getaner Arbeit’ in der Halle zu
nächtigen.
Der zweite Tag startete bereits morgens um 08:00h mit einem
einstündigen Randori für alle, bevor dann im Wechsel bis
18:00h Wettkampf und Randori folgten.
Lukas, der im April beim Krokoyama-Cup in Koblenz die
Konkurrenz auf die Plätze verwies, startete in der Klasse
-57kg und hatte bis zum Poolfinale 5 Kämpfe gegen einen
Schweizer, einen Dänen, einen Luxemburger und zwei Deutsche.
Im Finale traf er dann auf Dennis Schewtschenko,
der ebenfalls in diesem Jahr den Krokoyama-Cup für sich
hatte entscheiden können. Bis ca. 15 sek. vor Schluss war
der Kampf ausgeglichen, dann machte Dennis seinen ersten
Punkt. Lukas konnte dann sofort mit einem Kizami-Zukie
ausgleichen und somit ging der Kampf nach Ende der regulären
Kampfzeit ins Sai-Shiai. Mit einem Gyaku-Zuki konnte Lukas
dann den Kampf für sich entscheiden.
Somit hatte er sich nach gewonnenem Krokoyama-Cup und
gewonnenem Euro-Youngstar Randori die Nominierung vom
hochzufriedenen Bundestrainer Klaus Bitsch zur EM nach
Serbien 2011 gesichert.
Auch der 3.Tag folgte diesem Zeitplan und am Abend wurde es
dann nochmals interessant, als der Länderkampf zwischen
Deutschland, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Dänemark,
Norwegen und Russland ausgetragen wurde, den die
DKV-Athleten für sch entscheiden konnten.
Der letzte Tag begann bereits um 05:00 h mit einem
90-minütigen abschließenden Randori, bevor man sich dann
wieder auf den Heimweg machte.
Volker Bernardy RKV-Pressereferent |