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8. Dan für Franz Bork
Anlässlich
der Feier zum 25 Jährigen Bestehens des Karate Dachverband
NRW (KDNW) im Rahmen des 3. Großen Trainermeeting am
09.12.2007 in Dortmund gab es für einen
Wahl-Rheinland-Pfälzer eine große Überraschung.
Das Präsidium des KDNW hatte mit einigen Highlights
aufzuwarten. Allem voran eine ganz besondere Ehrung gleich
zur Eröffnung der Veranstaltung. KDNW-Präsident un DKV-Vize
Ulrich Heckhuis begrüßte den
DKV-Stilrichtungsreferent Shotokan, Gunar Weichert,
der nach Dortmund gereist war, um eine besondere Ehrung
durchzuführen: Er überreichte Franz Bork den 8. Dan
Shotokan.
In seiner Laudatio hob Gunar Weichert die besonderen
Verdienste Borks rund um das Karate in Deutschland hervor.
Der Karate-Do von Franz Bork begann bereits 1962. Er war
lange Jahre Funktionär auf Bundes- und Landesebene,
Dojoleiter in Bochum und einer der erfolgreichsten Athleten
im deutschen Karate. Viele junge Karateka kennen ihn fast
ausschließlich als A-Prüfer und als Referent beim Pfingst
Yu-Ai.
Doch Franz ist auch heute noch sehr aktiv - er leitet seit
Anfang 2003 die Shotokan-Schmiede in Dierdorf im nördlichen
Rheinland-Pfalz. Die Shotokan-Schmiede startete mit
regelmäßigem Sonntagstraining in Anhausen. Ein Angebot, das
zunächst nur von einigen Insidern der engeren Region zur
Prüfungsvorbereitung genutzt wurde, entwickelte sich schnell
zu einem landesverbandsübergreifenden Erfolgsmodell. Heute
reicht das Einzugsgebiet der Shotokan-Schmiede von der
nördlichen Eifel bis ins Rhein-Main-Gebiet. Sonntag für
Sonntag machen sich Karateka im Alter von 17 bis über 60
Jahren auf den Weg nach Anhausen. Die Graduierungen der
Stammgruppe reichen vom 4. Kyu bis zum 4. Dan.
Unter andauerndem Applaus der Anwesenden nahm Franz Bork
sichtlich gerührt die Urkunde zum 8. Dan entgegen und ist
damit der einzige Träger dieser hohen Graduierung im DKV.
Herzlichen Glückwunsch, lieber Franz!!!
Volker Bernardy RKV-Pressereferent
Judith Niemann (KDNW) |