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Bericht vom Ausbilderseminar in Selbstverteidigung 2005 in Frankenthal  

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Ausbilderseminar in Selbstverteidigung Teil I mit Frank Sattler und Dietmar Berger

Am Freitag Abend des 11. Nov 2005 reisten 4 Mitglieder vom Dojo Shotokan-Karate-Montabaur nach Frankenthal. Um 20 Uhr sollte laut Ausschreibung die erste Trainingseinheit beginnen. Wir organisierten dann unser eigenes Training zur Abendstunde mit 6 Karatekas. Wegen Fehlinformationen waren kaum Schüler und keine Dozenten da. Nach erholsamer Übernachtung im Dojo startete dann am Samstag Morgen endlich das Seminar. Die Trainingsbedingungen im Dojo in Frankenthal sind optimal. In dem schönen, zweckmäßig eingerichteten Dojo kann sich eine richtig tolle Karate Atmosphäre aufbauen. Der Karate-Geist kann sich in einer Standart Schulsporthalle nur schwer entwickeln. Unsere Dojo-Vater Peter Rau kümmerte sich sehr zuvorkommend um alle Teilnehmer außerhalb der Trainingseinheiten. Beeindruckend sind natürlich an erster Stelle die Trainer. Sie vermitteln die geforderten Techniken sehr einprägsam. Ihre eigenen Erfahrungen machen das Training sehr überzeugend und vor allem sehr, sehr realistisch. Denn sie wissen als zwei von einigen wenigen, wovon sie reden. In der kompakten Trainingsgruppe von 30 Personen ist ein effektives Lernen garantiert. Auch der Spaß kam nicht zu kurz: „Merkst Du was?“ „Ja, Jaah, Jaah, Schmerzen!“

Karate ist mehr als nur Kata und Kumite. Karate ist Kampf gegen „echte Gegner“. Wenn es um die Verteidigung der eigenen Gesundheit und des eigenen Lebens geht ist schnelles und effektives Handeln gefragt! Wer im Straßenkampf der Gewinner sein will, für den ist ein spezielles Selbstverteidigungstraining ebenso unumgänglich, wie das Wettkampftraining zu Kata und Kumite für die zukünftigen Turniersieger! Karate ist mehr als nur Bewegungstherapie und sportlicher Wettstreit. Karate ist eine Kampfkunst. In den Seminaren von Frank und Dietmar werden wir wieder zu den Wurzeln zurückgeführt. Im Kampf um Leben und Tod habe ich halt keinen Trainingspartner, der 10 Mal angreift bis ich mir die richtige Verteidigung zu Recht gelegt habe. Hier muss ich sofort richtig agieren. Einen zweiten Versuch bekomme ich nur im seltensten Falle. Ausführlich gingen die Dozenten auch auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel ein. Die Teilnehmer wurden geschult, einfache gefährliche Angriffe sachgerecht abzuwehren. Wir waren begeistert und sind hungriger nach mehr geworden. Teil 2 der Ausbildung kann kommen. Je eher desto besser. Es liegt nun an uns, die Trainingseinheiten im eigenen Dojo weiter zu entwickeln und unser Wissen zu teilen.

Einige Fragen bleiben trotzdem ungeklärt. Der Frauenanteil betrug ganze 10 %! Ist SV nur Männersache? Das Training war hart und anstrengend, aber für jeden und jede zu bewältigen. Zumindest Susanne, Anette und Sibylle waren begeistert und fühlten sich genau richtig gefordert! Auch gab es „Aua“ zu spüren und nach Auskunft der Damen nicht zu viel. Des Weiteren wäre zu anzuregen, ob dieses Ausbilder-Seminar in Zukunft auch auf die Trainerqualifizierung der Übungsleiterlizenz angerechnet werden sollte. Bisher ist dies zumindest im RKV noch nicht der Fall. Wir vom Shotokan-Karate-Montabaur bedanken uns bei den Ausrichtern und Trainern für ein super Karate-Wochenende. Weiter so!

Susanne, Hardy, Norbert, Marco
P.S.: Peter, Dein Obstsalat war Klasse!

Marco Daum
Shotokan-Karate-Montabaur

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Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:03 Uhr

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