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Bericht vom Krokoyama-Cup 2005 in Koblenz  

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Bilder

 

Jubliläumsauflage des Internationalen Krokoyama-Cups
Auch nach 10 Jahren ein Magnet für den Europäischen Karate-Nachwuchs

Der Krokoyama-Cup ist nicht erst im 10.Jahr eines der größten und top-besetzen Nachwuchsturniere in Europa, sondern hat sich bereits in den letzten Jahren als „Muss“ in den Wettkampfkalendern der europäischen Karateverbände festgeschrieben.
Auch bei der Auflage Nr. 10 gab es wieder durchdachte Modifikationen, die den Ablauf weiter optimierten. So wurden bspw. das Kata-Reglement und die Gewichtsklassen angepasst.

Meldungen jetzt online möglich
Im Vorfeld hatte der Organisator Stefan Andres bereits erfolgreich und mit großem Zuspruch das Onlinemeldeverfahren ins Leben gerufen, welches eine große organisatorische Erleichterung für die Vereine und den Ausrichter bot.

Passend zur Jubiläumsausgabe konnten sich die Besucher erstmals im Krokoyama-Shop mit Andenken an das Turnier eindecken.

Fester Termin im DKV-Kalender
Für den Bundesjugendtrainer Thomas Nitschmann, sowie die DKV-Kumite-Schülertrainer Anette Christl (Bereich West), Köksal Cakir (Bereich Süd) und Mark Haubold (Bereich Ost) und deren Kaderathleten, ist der Krokoyama-Cup nun zusätzlich auch als Sichtungsturnier fest eingeplant. Fast alle Landesverbände des DKVs entsendeten ihre Kader an Rhein und Mosel und auch zahlreiche Vereine waren angereist, um sich auf dem internationalen Parkett der Sporthalle Oberwerth zu messen. Für den internationalen Charakter sorgten nicht zuletzt – wie in den vergangenen Jahren auch – Vereine und Nationalmannschaften aus Belgien, England, Frankreich, Kroatien, Lettland, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, der Slowakei und Tschechien, die insgesamt 834 Starter aus 128 Dojos entsandten -   darunter 4 amtierende Europameister und 5 Vize-Europameister.

Vertreter aus „Down-under“ am Deutschen Eck
Ja, kaum zu glauben! Selbst der Australische Karate Verband, der sich mit seinen Karateka auf einer Trainingsreise durch Europa befand, sendete fünf Athleten nach Koblenz, die auch gleich vorne mitmischten (1.Platz Kumite Jungen E – 69kg).

Slowakei und Schweiz dominieren Kata-Wettbewerbe
Nach der Begrüßung starteten die Kata-Wettbewerbe traditionell das Turnier. Hier dominierten ganz klar die Kämpfer aus der Slowakei und der Schweiz das Kampfgeschehen – insbesondere überzeugten die EM-Zweiten Yanick Rossier (SUI) und Katarina Longová (SVK), die in den Gruppen E die ersten Plätze belegten.

In diesem starken Umfeld ist daher auch der 3.Platz der Germersheimerin Désireé Titz umso höher zu bewerten. Auch der Nachwuchs des PSV Ludwigshafen behauptete sich gegen die starke Konkurrenz, jedoch dominierten auch bei den Mädchen B die Kämpferinnen aus der Slowakei. Trotzdem sind die beiden Dritten Plätze für die RKV-Kadermitglieder Jasmin Klein und Isabelle Gawlick sicherlich ein großer Erfolg.

Die RKV-Kaderathelten Phillis Löwe (SKR Germersheim) und Stefan Köhler (PSV Ludwigshafen) erreichten das Finale der Gruppen D und überzeugten mit sehr guten Leistungen. Jedoch mussten auch sie sich – wenn auch knapp –den Kontrahenten aus der Schweiz und der Slowakei geschlagen gegeben. Alban Korrani (SKR Germersheim) erreichte in der gleichen Gruppe einen guten 3.Platz.

Acht Kampflächen sind beim Krokoyama-Cup Standard, jedoch die Anordnung war im 10.Jahr in jeweils zwei 4er Sektionen neu und erwies sich als sinnvolle Modifikation. Mussten in den vergangenen Jahren die Kumite-Wettkämpfe oftmals unterbrochen werden, weil sich zwischen den einzelnen Matten zu viele Sportler und Betreuer sammelten, so musste die Wettkampfleitung in diesem Jahr dank der Aufteilung und Absperrung der Kampfflächen nicht auf diese Maßnahme zurückgreifen.

In den Kumite-Wettbewerben gingen insgesamt drei amtierende Europa- und drei Vize-Europameister (hierunter auch Nicole Scherbel für den DKV) auf die Tatamis.
Hier war die Medaillenverteilung dann schließlich auch homogener. Die DKV Abordnungen, sowie die Starter aus den Landesverbänden konnten zahlreiche Medaillenplätze erringen und sorgten so dafür, dass einige Pokale „im Land“ bleiben.

In der Gruppe der Jungen -50kg konnte (wieder einmal) nur ein Schweizer den Wirgeser Rene Vroomen vom Gesamtsieg abhalten und verwies ihn auf Platz 2. Ebenfalls Platz 2 in der Klasse + 50kg erreichte der Mutterstädter Martin Streifel der für den DKV an den Start ging.

Die vor einigen Wochen ebenfalls auf der Junioren-EM in Griechenland für den DKV gestarteten RKV-Kämpfer Anjela Tazidinova (KSV Trier) und Jonathan Horne (Funakoshi Kaiserlautern) zeigten deutlich, dass sie sich im internationalen Teilnehmerfeld gut behaupten können. Anjela kämpfte sich überzeugend durch ihren Pool ins Finale. Dort musste sie sich jedoch der Russin Natalia Kartashova geschlagen geben.
Jonathan kämpfte sich bei den „schweren Jungs“(C +65kg) bis auf den Dritten Platz vor, ebenso wie Martin Schoppel (GR Schifferstadt) in der offenen Klasse der Jungen D.

Zusammenfassend kann man nur immer wieder feststellen:
Der Krokoyama-Cup ist ein TOP-Turnier und wird – dank des nicht ruhenden Organisator Stefan Andres und seines Teams – sicherlich auch im nächsten Jahr wieder mit Innovationen aufwarten können.

Der 11. Internationale Krokoyama-Cup findet am 22.04.2006 wie immer in Koblenz statt.

Volker Bernardy
RKV-Pressereferent

 

Die Platzierungen der RKV-Athleten

KATA Mädchen D 2.Platz Phillis Löwe (SKR Germersheim)
KUMITE Jungen B -50kg 2.Platz Rene Vroomen (KSV Wirges)
KATA Jungen D 2.Platz Stefan Köhler (PSV Ludwigshafen)
KUMITE Mädchen D Allkat.  2.Platz Anjela Tazidinova (KSV Trier)
KATA Mädchen B  3.Platz Isabelle Gawlick (PSV Ludwigshafen)
KATA Mädchen B   3.Platz Jasmin Klein (PSV Ludwigshafen)
KATA Jungen D      

3.Platz

Alban Korrani (SKR Germersheim)
KATA Mädchen E     3.Platz Désireé Titz (SKR Germersheim)
KUMITE Jungen C +65kg

3.Platz

Martin Schoppel (GR Schifferstadt)
KUMITE Jungen D Allkat.  3.Platz Jonathan Horne (Funakoshi K’lautern)

Herzlichen Glückwunsch

© 2006 by RKV

Zuletzt aktualisiert am 09.02.2008 20:03 Uhr

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